A Brief History of John Baldessari

Blumfeld - Graue Wolken

“Dann steh ich auf und gehe unter Menschen”

“Let us all be Jews!”

Draussen auf Kaution

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Kirche, Steinbach (Koordinaten 51.207623,13.628816)

Dinge des Friedens
Aus Wim Wenders’ “Himmel über Berlin” (Filmbuch S. 56f.; Drehbuch: Wim Wenders, Peter Handke)

GEDANKENSTIMME HOMER:
Die Welt scheint zu verdämmern, doch ich erzähle, wie am Anfang, in meinem Singsang, der mich aufrechterhält, durch die Erzählung verschont von den Wirren der Jetztzeit und geschont für die Zukunft.
Aus ist es mit dem Weitausholen wie früher, vor und zurück durch die Jahrhunderte. Kann nur noch von einem Tag zum andern denken. Meine Helden sind nicht mehr die Krieger und Könige, sondern die Dinge des Friedens, eins so gut wie das andere. Die trocknenden Zwiebeln, so gut wie der Holzstamm, der durch den Morast führt.
Aber noch niemandem ist es gelungen, ein Epos des Friedens anzustimmen. Was ist denn am Frieden, daß er nicht auf die Dauer begeistert und daß sich von ihm kaum erzählen läßt? Soll ich jetzt aufgeben? Wenn ich aufgebe, dann wird die Menschheit ihren Erzähler verlieren. Und hat die Menschheit einmal ihren Erzähler verloren, so hat sie auch ihre Kindschaft verloren.

Aus André Gides “Der Immoralist” (S. 54)

Während des letzten Teils unserer Reise war unser Glück so ausgewogen, so ruhig, daß ich nichts davon erzählen kann. Die schönsten Werke der Menschheit sind unausweichlich voll des Leids. Wie ließe sich das Glück erzählen? Nur was es vorbereitet und was es zerstört, läßt sich berichten.

(Pour D. qui me montre la lumière)

Kirche, Steinbach (Koordinaten 51.207623,13.628816)


Dinge des Friedens

Aus Wim Wenders’ “Himmel über Berlin” (Filmbuch S. 56f.; Drehbuch: Wim Wenders, Peter Handke)

GEDANKENSTIMME HOMER:

Die Welt scheint zu verdämmern, doch ich erzähle, wie am Anfang, in meinem Singsang, der mich aufrechterhält, durch die Erzählung verschont von den Wirren der Jetztzeit und geschont für die Zukunft.

Aus ist es mit dem Weitausholen wie früher, vor und zurück durch die Jahrhunderte. Kann nur noch von einem Tag zum andern denken. Meine Helden sind nicht mehr die Krieger und Könige, sondern die Dinge des Friedens, eins so gut wie das andere. Die trocknenden Zwiebeln, so gut wie der Holzstamm, der durch den Morast führt.

Aber noch niemandem ist es gelungen, ein Epos des Friedens anzustimmen. Was ist denn am Frieden, daß er nicht auf die Dauer begeistert und daß sich von ihm kaum erzählen läßt? Soll ich jetzt aufgeben? Wenn ich aufgebe, dann wird die Menschheit ihren Erzähler verlieren. Und hat die Menschheit einmal ihren Erzähler verloren, so hat sie auch ihre Kindschaft verloren.

Aus André Gides “Der Immoralist” (S. 54)

Während des letzten Teils unserer Reise war unser Glück so ausgewogen, so ruhig, daß ich nichts davon erzählen kann. Die schönsten Werke der Menschheit sind unausweichlich voll des Leids. Wie ließe sich das Glück erzählen? Nur was es vorbereitet und was es zerstört, läßt sich berichten.

(Pour D. qui me montre la lumière)

le banc et le jeune - pour D.

nevver:

L.A. Riots start 20 years ago today - Burn, Baby, Burn.

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L.A. Riots start 20 years ago today - Burn, Baby, Burn.

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